Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Das Grundgesetz ist die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, die die grundlegenden Rechte der Bürger, die Staatsorganisation und die Prinzipien des demokratischen Rechtsstaates festlegt. Es dient als Fundament für Frieden und Gerechtigkeit in einem vereinten Europa.
Core Principles
- Die Würde des Menschen ist unantastbar; sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
- Das Deutsche Volk bekennt sich zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft.
- Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat, in dem alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht.
- Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung gebunden, die vollziehende Gewalt und Rechtsprechung an Gesetz und Recht.
- In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden, um seine fundamentale Bedeutung zu sichern.
- Die Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
Timeline
- 8. Mai 1949: Beschluss des Grundgesetzes durch den Parlamentarischen Rat in Bonn.
- 23. Mai 1949: Verkündung des Grundgesetzes; es tritt in Kraft und begründet die Bundesrepublik Deutschland.
- 31. August 1990: Unterzeichnung des Einigungsvertrags, der das Grundgesetz auf das gesamte Deutschland ausdehnt.
- 28. Juni 1993: Einführung des Artikels 16a zum Asylrecht, als Reaktion auf die Debatte um Asylbewerberzahlen.
- 22. März 2025: Datum der letzten Änderung des Grundgesetzes, was seine fortwährende Anpassungsfähigkeit zeigt.
People
- Parlamentarischer Rat: Gremium, das das Grundgesetz 1949 beschloss und verkündete.
- Bundespräsident: Staatsoberhaupt, das Gesetze ausfertigt und völkerrechtlich den Bund vertritt.
- Bundeskanzler: Leiter der Bundesregierung, der die Richtlinien der Politik bestimmt und die Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte hat.
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